HEGEMUND'S "nuit blanche"

release 16th of April 2010.
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HEGEMUND, "nuit blanche", excerpts:



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"Nachts durch die Wohnung tigern und einfach nicht zur Ruhe kommen, die Einsamkeit der Nacht trifft auf die Hoffnung des Morgens..." (rock-fucker-rock)
"Kühle Nacht, Lichter der Städte, Paris, ein ruhiger Morgen mit  Blick auf die  Stadt, der ruhelose Weg durch Räume und Strassen" (schallgrenzen)
"Electro Bossa, Neo-Musette, Jazz-Mutation, Ambient-Sphären, Ethno-Touch oder Sprach-Collage. Ein kleines Klang-Abenteuer" (journal frankfurt)
"Die perfekte Scheibe, um an einem verregneten Frühlingstag auf dem Fenstersims zu sitzen und die Realität um sich herum auszuknipsen." (zuckerkick)
"A kaleidoscopic world of sound and on each corner you find something new. " (reflection-of-darkness)
Info english:

HEGEMUND
is the name of the project-collaboration between Gottfried Tollmann & Ralf Hildenbeutel which started initially in 1994 in Los Angeles. The two musicians met working with the label Eye Q Records in Frankfurt where Hildenbeutel produced the albums of Sven Väth or his own project Earth Nation. Tollmann joined with releases like" Baked Beanz" (with Helmut Zerlett & Nicolle Meyer) on Eye-Q's sublabel "Recycle or Die".
The two musicians found a common denominator in their love for modern art and master drawings as well as for Bach and the destructured electronic mind music of the 90'ies. In this spirit they released their first album called "TollmannHildenbeutel" in 1995. The music was conceived and recorded in Tollmann`s home town Los Angeles where the artists got stuck in their jeep in the national park of Yoshua Tree , CA, while filming the video "isn`t it a funny bird?" (1995) for the album recording ants in their hive.
It was obviously their sense of humour which made them survive a night in their 4wheel drive surrounded by rattlesnakes.
They had hunted & collected sounds of the southwest and the city and put it in the blender in Ralf`s studio in Frankfurt creating a vivid image of their Los Angeles impressions. The hybrid theory of the electronica and the grand piano, the detuned acoustic guitar, the cries of apes and hornbills.
after their adventures and fun Tollmann and Hildenbeutel decided to keep connected and started to randomly film and record sounds and noise in their newly found haven which should become their second home: Paris. Over a period of ten years they developed their love for french wine and culture and collected a small library which they finally put to good use on this latest release "Hegemund".
In Hegemund`s "Nuit Blanche" we find the continuation of the idea of tales from 10 cities, the vison of a project the artists had talked about in the beginning.
Each album has the autobiographical and geographical longitude of a life shared in a different hemisphere, the Paris experience being even more " acoustic" in many ways, even more humorous because of the nonchalantly adoptted musical forms,
Hegemund does not care if you call it "electro bossa" or "jah music" or "le jazz"....they let you know with a wink that they like the deconstruction of pop  if it serves their purpose.
Music with a thought and a laugh, but to be taken seriously.

The artwork for the album was made by longtime friend, the creative director of English Vogue and photographer Robin Derrick who used an image from his ‘cut flowers' series for the album.


(Marie Helene Leclerc , Paris)

Info deutsch:

HEGEMUND
ist das Gemeinschaftsprojekt von Gottfried Tollmann & Ralf Hildenbeutel, welches seine Anfänge in Los Angeles hat.
Die beiden Musiker trafen sich bei der Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Label Eye Q Records, auf welchem seiner Zeit Hildenbeutel mit Sven Väth produzierte und Projekte wie Earth Nation veröffentlichte und Tollmann wiederum mit dem Projekt "Baked Beans" (mit Nicolle Meyer & Helmut Zerlett) erschien. Die Künstler fanden recht schnell ihre Gemeinsamkeiten in ihrer Liebe zur modernen Kunst und Altmeisterzeichnungen sowie für Bach und die destrukturierte "Electronic Mind Music" der 90er Jahre. Ganz in diesem Geiste erschien 1995 ihr erstes Album "tollmannhildenbeutel" auf dem Sublabel "Recycle or Die". Die Musik enstand und wurde in ihren Anfängen in Tollmanns derzeitiger Wahlheimat Los Angeles aufgenommen. Bei den Aufnahmen ihres Videoclips "Isn`t it a Funny Bird?", 1995, blieben sie abends mit dem Jeep im Nationalpark Joshua Tree stecken, als sie Ameisen mit Spezialmikrofonen aufnehmen wollten...offensichtlich überstanden sie die Nacht im Jeep umlagert von Klapperschlangen mit Hilfe ihres Humors und guter Laune...
Sie hatten die Sounds des amerikanischen Südwestens und der Stadt eingefangen - Jäger & Sammler - und nun quirlten sie diese im Studio in Frankfurt zusammen, machten die CD zu einem lebendigen Spiegel ihrer Eindrücke aus Los Angeles. Die hybride Theorie des Klaviers, die verstimmte akustische Gitarre, Schreie von Affen und Hornvögeln.
Nach diesem Abenteuer und dem daraus entstandenen Spass entschlossen sich die Künstler ihre Zusammenarbeit auf jeden Fall fortzusetzen.
Paris wurde für beide zur Wahlheimat und Zweitwohnsitz, dort begannen sie Geräusche und experimental Sounds, so wie Filmfetzen aufzunehmen, sammelten kräftig um ihre Collagen vorzubereiten. Da wurde das Einschenken eines Languedocs in der Weinbar "le Cafe du Passage" genauso wichtig, wie die Metro, die am Place de la Bastille vorbeischoss - ihre Liebe für französischen Wein und Kultur wurde zur Library für die neue CD "Hegemund – Nuit Blanche".

Auf diesem Album erleben wir die Fortführung der ursprünglichen Idee von einer "Geschichte von 10 Städten", welche die Künstler zu Beginn ihrer Kollaboration entwickelt hatten.
Jedes Album beschreibt einen autobiografischen und geographischen Längengrad in der Entwicklung der Musiker, das gemeinsame Leben und Erleben in verschiedenen Hemisphären, wobei vielleicht die pariser Variante "Nuit Blanche" noch mehr "akustisch" herüberkommt, lustiger und humorvoller, auf Grund der frei und ohne Anspruch oder Komplexe gewählten musikalischen Formen.

Hegemund ist es völlig egal, ob man es "Electro Bossa" oder "Jah Musik" oder "Jazz" nennt...sie lassen dich Augenzwinkernd wissen, dass sie die Dekonstruktion von Pop mögen, wenn es passt...
Alles ist gut.
Musik, mit Verstand und einem Lachen gemacht, die man aber ernst nehmen muss.

Das Artwork zum Album steuerte der Langzeitfreund, Photograph und Chef der English Vogue Robin Derrick bei, er benutzte ein Bild aus seiner "Cut Flowers" Serie.

(Marie Helene Leclerc , Paris)